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Bauen mit Fachwerk

Das „Fachwerk“ hat nichts von seiner Faszination verloren. Wir erklären Ihnen warum.



„Fachwerk“ ist die Bauweise aus einem tragenden Holzgerüst und kaum tragenden Füllungen, den namengebenden Gefachen.

Fachwerkkonstruktionen kommen als ganze Gebäude oder als Innenwände und Balkendecken in Steinhäusern vor. Reine Holzbauten (Blockbau, Bohlenbauten) werden nicht als Fachwerk bezeichnet.

Zur Ausfachung dient mit Stroh vermengter Lehm, der auf ein hölzernes Flechtwerk aufgetragen wurde. Es gibt aber auch Gefache aus Naturstein, ungebrannten Lehmstein und Backstein.

Fachwerk entstand überall dort, wo Bauholz leicht und billig zu beschaffen war, durch nahe Wälder oder durch Anlieferung mittels Flößen. Lehm musste ebenfalls leicht zu gewinnen sein. Fachwerkbauten gibt es daher in weiten Teilen Mittel-, West- und Nordeuropas, besonders in Deutschland, Frankreich und England. Auswanderer brachten den Fachwerkbau im 17.Jh. auch nach Nordamerika.

Wo Holz rar und zu teuer war, lösten Steinbauten das Fachwerk ab. Auch die Holzsorte war vom Angebot abhängig. In Nadelholzgebieten überwiegen Baugerüste aus Tanne oder Fichte, in Laubwaldgebieten aus Eiche; selten kombinierte man Eiche und Nadelholz.

Die Haltbarkeit von Holz ist grundsätzlich sehr hoch. Steinerne Wohnhäuser sind in Deutschland kaum älter als Fachwerkbauten. Moderne Stahlbeton- und Stahlskelettbauten haben nur ein Bruchteil dieser Haltbarkeit.

G. Ulrich Großmann

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